Schweiß- 8 Tipps für gesundes Schwitzen

Wie Sie besser mit Schweiß leben können

#1 Trinken und den Schweiß fördern

Warme und heiße Getränke mit kühlenden Kräutern unterstützen den Körper in seiner Thermoregulation. Das erscheint vorerst paradox. Kalte Getränke regen allerdings die Wärmeproduktion im Körper sogar noch mehr an. Statt thermisch zu kühlen, eignen sich vielmehr biochemisch kühlende Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse, Basilikum oder Schafgarbe. Auch Salbeitee mit einer Dosierung von einem Teelöffel auf einen Liter Wasser ist besonders empfehlenswert.  Wohlgemerkt fördern Alkohol und Kaffee die Wärmeproduktion und Bildung von Schweiß, sodass Tee eine gute Alternative ist.

#2 Kleidung, Stoff und Schweiß

Weite Kleidung und kühlende Stoffe wie Seide, Viskose, Leinen, Hanf oder Funktionswäsche unterstützen den Körper in seiner natürlichen Temperaturregulation.

#3 Sport und Schweiß

Der Mensch hat von Natur aus Anlagen zu intensiver Bewegung. Bewegung ist mitunter die beste Medizin für viele Beschwerden. Schwitzen durch Bewegung fördert die Versorgung der Haut und Ausscheidung von schädlichen Substanzen und Schlacken. Das macht sich manchmal in einem würzigen Körpergeruch bemerkbar.

#4 Der Umgang mit Schweiß & Gerüchen

Schweiß muss nicht stinken. Der sogenannte Körpergeruch muss auch in erster Linie gar nicht im Körper entstehen. Es gibt Textilien, die scheinen selbst frisch nach dem Kauf bereits zu stinken. Und andere Stoffe riechen nach einem Tag Wanderung noch gut.

Wenn es doch der Körper ist, dann deutet ein intensiver Geruch auf vermehrten Bedarf von Ausscheidung über die Haut hin. Auch durch den Geruch machen sich innere Organe bemerkbar, die von Unterstützung in Ihrer Selbstregulation profitieren können.

#5 Körper und Organe entgiften und entlasten

Hier bieten sich Wege wie Fasten, Entgiftungskuren, Ernährungsumstellung und Neuorientierung im persönlichen Lebensstil an.

#6 Atmung für den inneren Ausgleich

Die Atmung ist über den gesamten Stoffwechsel auch für die gesunde Schweißbildung wichtig. Neben dem Herzmuskel ist das Zwerchfell der wichtigste Muskel im Körper. Nicht nur für die Atmung, sondern auch im Flüssigkeitstransport reguliert er den Blutfluss in Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse, den Fluss von Venenblut und Lymphe. Bewusst eingesetzte vertiefte Ausatemübungen aktivieren den Nervus vagus, unseren Ruhenerv. Über Atemübungen fördern Sie daher mit Atemtherapie die gesunde Funktion Ihrer inneren Organe, bevor sie zur Schweißbildung beitragen.

#7 Ernährung und Schwitzen

Wohl bekanntlich gibt es Nahrungsmittel, die energiespendend sind und andere, die müde machen und sogar derart anstrengen, dass sie ins Schwitzen versetzen. Ich verrate Ihnen ein paar kleine Geheimnisse, die zu einfach sind, um sie auszublenden.

Gutes Kauen heißt gutes Verdauen.  Der wichtigste Verdauungsschritt beginnt schon vor dem Schlucken. Weder ihr Magen noch ihr Darm hat Zähne.

Abends keine Rohkost mehr. Die Verdauungsleistung nimmt gegen Abend hin ab. Nachts regenerieren sich die inneren Organe. Eigentlich. Rohkost bedarf mithin die größte Verdauungsleistung. Abends verzehrt kann sie zu nächtlichen Krämpfen im Verdauungstrakt führen und über die Anstrengung zu nächtlichem Schwitzen.

         Kohlehydrate heizen abends ein. Abendlicher Verzehr von Kohlehydraten heizen den Ofen so richtig ein. Das ist kein Wunder, dass Sie nachts schwitzen.

Üppige Mahlzeiten setzen außer Gefecht. Und fördern Schweißbildung. Ausreichendes Kauen schult ein gesundes Sättigungsgefühl.

Den Verdauungsorganen Urlaub gönnen. In diesem Zusammenhang bieten sich unterstützende Entlastungskuren und Förderung der Organfunktionen an.

 

#8 Regelmäßig Schwitzen und entspannen gehen

Auch regelmäßig Saunieren gehen fördert das gesunde Schwitzen und die Ausscheidungsfunktion der Haut.

Sowohl innerlich als auch äußerlich können Sie also Ihre Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane mit Atemübungen, Trinken, Bewegung und Ernährung unterstützen.

Besonderer Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG)

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Quellen

Braun, Susanne, S. B. (2017, 17. Juli). Die besten Stoffe für den Sommer: Seide, Baumwolle, Viskose und Co.. Abgerufen 26. Juni, 2019, von https://www.mode-welt-online.de/aktuelle-modetrends/die-besten-stoffe-fuer-den-sommer/

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