Haut

Haut ganzheiltlich pflegen- auf allen Ebenen

Nasse Haut einer Hand, von der aus Wasser hochspritzt.

Können Sie sagen, dass Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen? In diesem Augenblick, während Sie diese Worte lesen, ist sie allgegenwärtig aktiv als das größte Sinnes- und Ausdrucksorgan. Ihre Haut ist ein Organ, welches verdient hat, gepflegt und behutsam behandelt zu werden. Die Haut meldet Ihren Umgang mit Ihnen selbst sehr ehrlich zurück. Wertschätzende Zeit für die eigene Haut zu nehmen eröffnet Ihnen die Möglichkeit, in Kontakt mit Ihnen selbst zu kommen. In ganzheitlichem Blick und Verständnis auf organische und psychodynamische Stoffwechselprozesse einzugehen.

Funktionen der Haut

Die Haut ist das vielseitigste, in sinnlicher Wahrnehmung größte Organ des Menschen. Als Hüllorgan dient die Haut der Abgrenzung und dem Schutz. Sie reguliert für Sie Ihren Wärmehaushalt, erhält das innere molekulare Gleichgewicht aufrecht, scheidet Stoffwechselprodukte sowie schädliche Substanzen aus und zeigt ihre Immunkraft durch gesundes Schwitzen. Als Sinnesorgan verbindet sie den Menschen mit seiner Umwelt, in Kontakt durch Berührung, Empfindung, Tasten, Druck und Schmerzsensibilität. Auf ihr bildet sich der innere physisch-psychische Zustand eines Menschen ab. Sie zeigt Ihren emotionalen Zustand, Ihre Vitalität und Ihr Gesundheitsbefinden. Außerdem gibt sie Hinweise auf Funktionen der Organsysteme und ist daher ein wichtiges diagnostisches Mittel in der Antlitz- und Blickdiagnose. Dabei kann die Haut selbst betroffen sein oder als Projektionsfläche dienen.

Spektrum der ganzheitlichen Hautpflege

Nach weitblickender Anamnese, Untersuchung und Beratung erstellen wir die für Sie geeignete Therapie. Gemeinsam ergründen wir die individuellen Bedürfnisse Ihrer Haut.

Naturkosmetische Beratung

Entgiftung & Ausleitung

Ernährungsberatung

Schröpfen

Homöopathische Eigenbluttherapie

Meditation & Hypnose

Abgrenzung und Schutz

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems, da Sie durch Ihre Hautbarriere, Ihren Säureschutzmantel sowie in der Hautflora angesiedelte Antikörper das Eindringen von Erregern verhinden. Außerdem schützt sie vor Umweltgiften, Fremdsubstanzen und mechanisch-physikalischen Reizen. Die natürliche Hautflora besteht aus Mikroorganismen wie Bakterien, die ebenfalls der Abwehr dienen und dem Menschen symbiotisch dienen. Welche Folgen haben allerdings hohe Strahlen- und Umweltbesalstungen? Wie wirken sich eine Dysbalance im psychischen, organischen oder stoffwechselbedingten Kontext aus?

Organ des inneren Gleichgewichts

Wie die Niere ist auch die Haut ein Ausscheidungsorgan. Sie bewahrt den Körper vor Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Proteinverlust. Über die Schweißporen kann der Körper neben der Niere sowohl Wasser als auch Stoffwechselendprodukte und schädliche Substanzen abgeben. Diese Funktion wird vor allem dann besonders wichtig, wenn alle anderen Organe mit Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktionen wie Darm, Leber, Lunge und Lymphsystem überlastet sind. Diese Ausscheidungsfunktion funktioniert jedoch nur dann optimal, wenn das Bindegewebe nicht mit ausscheidungspflichtigen Substanzen überlastet ist. Was passiert mit diesem Prozess, wenn er aktiv durch aluminiumhaltige Deodorants, erdölhaltige Kosmetik oder medikamentös unterdrückt wird?

Ausdrucks- und Sinnesorgan

In den verschiedenen Hautschichten befinden sich eine Vielzahl an Rezeptoren zur Wahrnehmung von Temperatur, Berührung, Druck und Schmerz. Im Rahmen der Diagnostik ist die Haut ein aufschlussreiches Organ, da über Berührungs-, Druck- und Schmerzempfindlichkeit oder über Hyposensibilität über sogenannte Dermatome und Segmente Rückschlüsse auf Störungen an inneren Organen, im Immun-, Hormon-, Nerven- und Bewegungssystem möglich sind. Die Beschaffenheit der Haut wie Verfärbungen, Einlagerungen, Trockenheit, Porengröße, Aufquellungen oder Einziehungen können ebenfalls Hinweise auf Belastungen von Organsystemen geben. 

Die Haut als wichtiges Sinnesorgan steht in engem Bezug zum Nerven- und Hormonsystem. Auf eine einzige Berührung folgt bereits eine Kaskade von nervaler Reizübertragung, Wahrnehmung und hormoneller Reaktion. Daher sind achtsamer Kontakt im körpertherapeutischen Kontext wie bei einer osteopathischen Behandlung oder Massage ein bedeutsamer Faktor für die Wirkung der Therapie.

Haut in therapeutischer Forschung

Gemeinsam mit Jonny Reichel (Osteopathie), Sergiusz Glapa (Psychotherapie in Trance) und Marion Reichel (Naturheilkunde, Psychotherapie, Hypnosetherapie) stehe ich in engem Austausch und facettenreicher Forschung zu therapeutischen Themen wie der Haut. Sowohl im osteopathsichen Kontext, als auch während der Erforschung therapeutischer Themen in Trance sowie auf naturheilkundlicher, pflanzlicher, aromatherapeutischer und  hormoneller Ebene konnte ich mit meinen Kollegen weitreichende Erkenntnisse für meine naturheilkundliche dermatologische Arbeit gewinnen.

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